Turnen [19.09.2014]

Gemeinsame Turnwoche des TSV Tettnang und TSV Eriskirch

Ihr alljährliches Trainingslager haben die Leistungsturnerinnen des TSV Tettnang in der letzten Woche der Sommerferien durchgeführt. Da die eigene Carl-Gührer-Halle weiterhin ausfiel, in diesem Jahr gemeinsam mit den Turnerinnen und Trainerinnen des TSV Eriskirch. So verbrachten insgesamt 35 Turnerinnen der beiden Vereine mit ihren Trainerteams die Woche tagsüber in der Sporthalle in Eriskirch. Abends fuhr man gemeinsam nach Tettnang, wo man im Jugendhaus „Stadel“ der katholischen Kirchengemeinde St. Gallus übernachten durfte.

Vier Stunden anstrengendes Training standen jeden Tag auf dem Programm, nach 5 Wochen Sommerpause gar kein so einfaches Unterfangen. Aber die Mädchen zogen wunderbar mit, auch die jüngsten, gerade mal 10 Jahre alt, ließen sich von Schweiß und Muskelkater nicht beirren und trainierten fleissig mit ihren Trainerinnen und Trainern für die Schülerliga, die in zwei Wochen startet.

Natürlich sollte nicht nur anstrengendes Training den Alltag bestimmen, das Trainerteam war durchaus auch darum bemüht, ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm zu bieten. So wurde in den Pausen fleissig am Airtrack geturnt, abends gabs Spiele und Filme. Einizg der traditionelle Besuch im Maislabyrinth in Nitzenweiler fiel ins Wasser. Kaum war die Gruppe vor Ort, begann ein heftiger Gewitterschauer, der den Besuch des Labyrinths leider unmöglich machte. So mußte man sich unverrichteter Dinge wieder auf den Heimweg machen, wobei der Schmerz darüber durch ein ausgegebenes Eis wenigstens teilweise wieder gelindert werden konnte. Der Höhepunkt war aber wie immer die „Turnwochen-Show“ am letzten Abend. Das Pro-7-Format „Schlag den Raab“ war das Vorbild für eine Show, bei der die Turnerinnen in verschiedenen Spielen und Quizes gegen ihren Trainer antreten mussten und am Ende promt die Oberhand behielten.

So ging am Freitag eine erfolgreiche Woche zuende. Erfolgreich aus sportlicher Sicht, weil doch einige neue Elemente und Übungen erlernt werden konnten. Erfolgreich aber auch, weil die Gruppe einmal mehr noch enger zusammenwuchs und auch die Bande zwischen Sportler und Trainerteam zweier ohnehin schon befreundeter Vereine noch enger geworden sind.