.: Freundschaftsspiel Turbine Potsdam - WFV-Auswahl [06.08.2011]
Eine Begegnung der anderen Art.
Großen Sport hautnah versprach das Freundschaftsspiel zwischen dem Frauen-Fußballmeister 2011, Turbine Potsdam, und einer WFV-Auswahl. Torhungrige Turbinenen, tapfer kämpfende WFV-Kickerinnen vor einer großen Kulisse. Das Freundschaftsspiel zwischen dem Frauenbundesligist und den Württembergerinnen, das anlässlich des Jubiläumspokals des VfL Kircheim/Teck im Stadion an der Jesinger Allee vor rund 600 begeisterten Zuschauern angepfiffen wurde, hielt letztendlich, was es versprochen hatte.
Bei Potsdam, das fünf Mal Deutscher Meister war, drei Mal den DFB-Pokal gewann und dazu auch auf europäischer Cup-Ebene zwei Mal erfolgreich war, waren neben den deutschen Nationalspielerinnen Babett Peter und Bianca Schmidt alle Neuzugänge, wie die schwedische WM-Teilnehmerin Antonia Göransson (kam vom Hamburger SV) oder Genoveva Anomna aus Äquatorialguinea (USV Jena) vertreten. Star des Teams war jedoch die japanische WeltmeisterinYuki Nagasato.
Den als „freundschaftlichen Vergleich“ titulierten Test gewannen, wenig überraschend, die „Turbinen“mit 5:0 (2:0). Dennoch befand Verbandssportlehrer Michael Rentschler, der die WFV-Mädels betreute: „Unser Team hat sich wacker geschlagen! Sie haben davor nicht einmal zusammen trainiert oder gespielt“. Die bunt zusammengewürfelte WFV-Truppe hatten den Potsdamerinnen, die in der ersten Halbzeit ihre nominell stärkste Elf um die Weltmeisterin Nagasato aufboten, außer Kampf jedoch wenig bis nichts entgegenzusetzen. „Auch wenn sie chancenlos waren, haben sie uns das Leben schwerer gemacht, als wir erwartet hatten“, lobte Turbine-Coach Bernd Schröder den couragierten Auftritt der Württembergerinnen.
Mona Blank, Regina Lang, Elisa Schneider und Corinna Wachter musste dieses Lob wie Öl runtergegangen sein. Die Spielerinnen des TSV Tettnang standen in der Startelf der wfv-Auswahl und trugen ihren Teil dazu bei, dass am Ende ein achtbares Ergebnis gegen das mit WM-Spielerinnen gespickte Meister-Team heraussprang. Auch wenn sie des öfteren mal sowohl spielerisch als auch beim Körpereinsatz das Nachsehen hatten, war das Spiel gegen die Weltklasse-Spielerinnen sicher ein schönes Highlight, auch wenn sie nach ihrem Einsatz bis weit in die zweite Halbzeit „platt wie Flundern“ waren. Vielleicht konnten sie auch die ein oder andere Erfahrung für die kommende Saison in ihrer eigenen Liga, der Verbandsliga Baden-Württemberg, mitnehmen?
Beim gemeinsamen Abendessen im Festzelt gaben sich Schröder und sein Team volksnah und gar nicht abgehoben. Allen voran die japanische Weltmeisterin Yuki Nagasato, die freundlich lächelnd alle Autogramm- und Fotowünsche erfüllte und sich besonders über die Crêpe zum Nachtisch freute. Die Kalorien taten auch not, schließlich ging‘s für den Potsdamer Tross nach Übernachtung im Hotel am Sonntagmorgen weiter mit dem Bus nach Sachsen-Anhalt, wo am Nachmittag ein Test gegen eine sächsische Auswahl anstand. Bereits in der Nacht machten sich die vier Tettnangerinnen, um einige Erfahrungen und Eindrücke reicher, auf den Weg zurück an den Bodensee. Auch für sie begann am Montagabend wieder die Vorbereitung auf die neue Saison in der Verbandsliga Baden-Württemberg.

Bild: vl.n.R Elisa Schneider, Mona Blank, Weltmeisterin Yuki Nagasato, Regina Lang, Corinna Wachter
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.:FUSSBALLABTEILUNG 2011/2012
Solide Jugendarbeit als Grundstein für
erfolgreiche Aktiven-Mannschaften
Zwei aktive Frauenmannschaften, zwei aktive
Männermannschaften, sowie alle Altersklassen in der
Jugend von Bambini bis A - Junioren, inklusive fünf
Mädchenmannschaften (E - bis A - Juniorinnen) nehmen
in der
Saison 2011/2012 am aktiven Spielbetrieb teil.
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